Berlin verfügt über eine einzigartige Museumslandschaft mit einer Vielzahl von archäologischen und kunsthistorischen Sammlungen, die 6000 Jahre kulturgeschichtliche Entwicklung von Europa bis zum fernen Osten dokumentieren. An der Spree gibt es mehr Museen als Regentage – insgesamt rund 175. In den vergangenen Jahren kamen wichtige Einrichtungen hinzu, unter ihnen das Jüdische Museum in dem beeindruckenden Neubau von Daniel Libeskind, die Alte Nationalgalerie mit der Kunst des 19. Jahrhunderts auf der weltberühmten Museumsinsel, der kühne Neubau des Deutschen Historischen Museums am Zeughaus, der von dem renommierten amerikanischen Architekten I.M. Pei ersonnen wurde sowie das Bodemuseum mit der Skulpturensammlung und dem Museum für Byzantinische Kunst, dem Münzkabinett und Werke der Gemäldegalerie. Seit 2004 bereichern zudem die Helmut Newton Stiftung / Museum für Fotografie, die Flick Collection – eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen für zeitgenössische Kunst – sowie die Berlinische Galerie im ehemaligen Glaslager Alte Jakobstraße die Museumslandschaft der Stadt. Unter den zahlreichen Berliner Museen und Sammlungen gibt es aber beispielsweise auch Kuriositäten wie ein Hanfmuseum, das Zuckermuseum oder das Erotik-Museum.
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